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Was Sie über GPS-Uhren wissen sollten

Mit einem GPS-Navi können Sie beim Laufen Ihre Entfernung, Ihr Tempo, Ihren Ort und Ihre Herzfrequenz verfolgen. Diese Fülle von Informationen gibt Ihnen wertvolle Hinweise für ein effizienteres Lauftraining. Dieser Ratgeber zeigt die verschiedenen Merkmale auf, damit Sie besser entscheiden können, welchen Laufcomputer oder welche Laufuhr am besten für Sie geeignet ist.

Vorteile der Verwendung einer GPS-Uhr beim Laufen

Die Verwendung eines Läufer-Navis bietet eine ganze Reihe von Vorteilen, die Sie beim Training beflügeln können. Im Folgenden finden Sie einige der entscheidenden Vorteile, die es vor dem Kauf zu berücksichtigen gilt.

Benutzerfreundlichkeit: Mit einem einfachen Knopfdruck können Sie Ihr Training verfolgen, aufzeichnen und diese Daten während des Laufens leicht ansehen.

Freude am Laufen: Ein Läufer-Navi macht das tägliche Laufen abwechslungsreicher, indem es Ihre Leistung misst und Ihre Streckendaten erfasst.

Optimales Training: Indem Sie Daten zum Erreichen Ihrer Herzfrequenz-Zielbereiche, der gewünschten Entfernung oder des gewünschten Tempos erhalten, werden Ihre Trainingseinheiten effizienter.

Wettkampfmessung: Wenn Sie gegen andere Läufer antreten, hilft Ihnen ein Läufer-Navi dabei, das richtige Tempo beizubehalten und sich auf den Wettkampflauf zu konzentrieren. Bei größeren Wettkämpfen kann es vorkommen, dass Sie die Startlinie erst dann passieren, wenn auf der Haupt-Wettkampfuhr bereits einige Minuten verstrichen sind. Ein Läufer-Navi ist daher zum Beibehalten Ihres gewünschten Wettkampftempos von unschätzbarem Wert.

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Trainingsfunktionen

Ein Läufer-Navi ist ein fantastisches Hilfsmittel, um besser und auf intelligentere Weise zu trainieren. Im Folgenden finden Sie einige der entscheidenden Leistungsmerkmale, nach denen Sie Ausschau halten sollten, wenn Sie entscheiden, welches Gerät Ihren Anforderungen am besten entspricht.

Motivierendes Feedback: Akustische, visuelle oder vibrierende Signale benachrichtigen Sie, wenn Sie einen Kilometer bewältigen oder eine persönliche Bestleistung erzielen.

Interaktivität: Nach dem Laufen können Sie auf Seiten wie Garmin Connect, Map My Run oder Runkeeper Daten aufzeichnen, herunterladen und teilen.

Kompatibilität mit Laufsensoren: Einige Systeme erfassen und messen Ihren Laufrhythmus, so dass Sie einen weiteren Aspekt in Ihre Leistungsanalyse einbeziehen können – insbesondere, wenn Sie sich hügelige Abschnitte ansehen.

Navigation: GPS-Funktionalität liefert Ihnen Daten zu Ort und Höhe – ist Ihre gewöhnliche Strecke wirklich 10 km lang? Beim Training ist es wichtig, genau zu wissen, wie weit und wie schnell Sie gelaufen sind. Dies gilt insbesondere, wenn Sie auf einen Wettkampf oder eine bestimmte Entfernung hinarbeiten.

Virtuelle Trainer: Ein virtueller Partner vergleicht Ihr Lauftempo mit einem bestimmten Ziel. Nicht jeder hat einen Laufpartner und es ist sehr gut möglich, dass Sie lieber allein laufen. Ein virtueller Laufpartner kann sich jedoch als nützlich erweisen, um das Tempo vorzugeben und Ihnen das Erreichen Ihrer Ziele zu ermöglichen.

Individuelle Workouts: Mit den meisten Läufer-Navis können Sie individuelle, zielorientierte Workouts erstellen, was ein präziseres Training ermöglicht.

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Designmerkmale

Es ist extrem wichtig, dass Sie Ihr Gerät auf bequeme Weise und gemäß dem Verwendungszweck bedienen können. Im Folgenden sind einige entscheidende Designmerkmale aufgeführt, die Sie vor dem Kauf berücksichtigen sollten:

Betriebsdauer der Batterie / des Akkus: Viele Geräte sind mit einem wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Akku ausgestattet.

Gewicht: Läufer-Navis sind leicht und kompakt; die meisten Modelle wiegen weniger als 50 g.

Anzeige: Ihr Gerät sollte mit einer leicht ablesbaren Anzeige, die Sie beim Laufen problemlos ansehen können, ausgestattet sein.

Betriebstemperaturbereich: -10° C bis 50° C ist ein typischer Temperaturbereich für Ihr Gerät.

Wasserdichtigkeit: In der Regel ist für die meisten Geräte eine Tiefe von bis zu 30 m angegeben.

Herzfrequenzbereiche

Es gibt vier wesentliche Herzfrequenzbereiche (weitere Informationen zu Herzfrequenzbereichen auf der Cycling Inform Website). Sie werden folgendermaßen eingestuft:

  1. Erholungs- / Fettverbrennungsbereich: 60 - 70 % Ihrer maximalen Herzfrequenz. Der Körper nutzt Fett als Energiequelle, was ideal zum Abnehmen ist.
  2. Aerober Bereich: 70 - 80 % Ihrer maximalen Herzfrequenz. Das Training in diesem Bereich verbessert den Transport von Blutkörperchen im Körper, was sich positiv auf die Muskelkraft auswirkt.
  3. Anaerober Bereich: 80 - 90 % Ihrer maximalen Herzfrequenz. In diesem Trainingsbereich verbessern Sie den Umgang Ihres Körpers mit Milchsäure – beim brennenden Gefühl, das Sie verspüren, handelt es sich um Milchsäure, die sich in Ihr Glykogen (welches Ihre Muskeln als Primärbrennstoff nutzen) einfrisst.
  4. VO2max-Bereich: 90 - 100 % Ihrer maximalen Herzfrequenz. Dieser Bereich ist für sehr harte Intervall-Trainingseinheiten vorgesehen. Er wird in der Regel durch schnelle, sprintartige Betätigung erreicht, durch die Sie außer Atem geraten und an Ihre Grenzen gebracht werden.

Über den Autor

Stefan Wigglesport
Veröffentlicht am : 02 Jun 2015

Stefan, ‘81er Jahrgang und begeisterter Hobbyläufer.