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Helmtechnologien entwickeln sich kontinuierlich weiter und werden stets überarbeitet, um besten Schutz und höchste Sicherheit zu garantieren. Das MIPS wurde von führenden Hirnchirurgen und Wissenschaftlern entwickelt, um die Rotationskräfte, die sich bei Stößen aus verschiedensten Richtungen auf das Gehirn auswirken können, zu reduzieren.

Was ist MIPS?

MIPS steht für Multi-Directional Impact Protection System, also für ein System, das vor Rotationskräften schützt. Das mag sich zunächst nach nichts anhören, aber eigentlich handelt es sich um eine äußerst revolutionäre Technologie, die von den besten Biomechanikern und Neurowissenschaftlern entwickelt wurde. Sie bietet erhöhten Schutz und die Kräfte, die durch Rotation aufs Gehirn wirken können, werden abgeschwächt.

Ein mit MIPS ausgestatteter Helm sieht fast genauso wie ein Helm ohne MIPS aus. Der einzige Unterschied, der sichtbar ist, ist der, dass sich auf der Innenseite eine dünne gelbe Lage Material unterhalb der Polster befindet. Von außen lässt es sich nur erkennen, wenn der Helm ein kleines gelbes MIPS Logo trägt. Beim Tragen wird dir kein Unterschied auffallen.

Wie funktioniert ein Helm mit MIPS?

Im Falle eines Unfalls, wird ein Helm ohne MIPS deinen Aufprall abdämpfen, in dem sich das Futter im Helm durch die Druckeinwirkung verformt. Dieser Aufprall kann jedoch dazu führen, dass das Gehirn im Schädel Schaden nimmt. Die Wissenschaft, die sich hinter dem MIPS verbirgt, basiert auf der körpereigenen natürlichen Abwehr gegen derartige Schäden am Hirn, nämlich der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit, die sich zwischen Gehirn und Knochen befindet und somit Stöße abfedern und ausgleichen kann.

In dem es also die Funktion der Flüssigkeit nachahmt, verrutscht das MIPS, um so der Kraftauswirkung des Aufpralls entgegenzuwirken. Die MIPS-Lage bewegt sich lediglich ein paar wenige Millimeter während 2 kurzen Millisekunden, aber das allein reicht bereits aus, um die Aufprallwirkung zu reduzieren, die sonst an dein Gehirn weitergeleitet werden würde und dort hohen Schaden verursachen hätte können.

Warum Dir MIPS wichtig sein sollte

Unfallstatistiken belegen, dass die meisten Unfälle unter Einwirkung von Rotationskräften auf Kopf und Gehirn geschehen. Obwohl Verletzungen nie komplett vermieden werden können, kannst du das Risiko verringern und genau aus diesem Grund ist ein Helm mit MIPS eine gute Investition. Im Falle eines Unfalls mit den eben beschriebenen Auswirkungen auf das Gehirn, kann das MIPS System genau den Unterschied ausmachen, der bestimmt, ob es zu einer schweren oder leichten Verletzung kommt. Gehe also auf Nummer sicher und versuche eventuelle Verletzungen so gering wie nur möglich zu halten.

Bei Wiggle verkaufen wir verschiedene Rennrad- aber auch Mountainbikehelme mit integriertem MIPS-System. Dazu gehören Giro, Bell, POC und SixSixOne.

 

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Ja Na
Veröffentlicht am : 20 Jul 2015